Das Studium "social Bachelor of Business Administration" wurde reakkreditiert und heißt jetzt "Bachelor of Arts in Business Administration - Gesundheits- und Sozialmanagement"
21. Juni 2010
Studiengang „Bachelor of Buisiness Administration im Gesundheits- und Sozialwesen“ läuft seit März - Pioniere bei der Ludwig Schlaich Akademie
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17. Juli 2009
Berufsbegleitender Studiengang für motivierte Fachkräfte - Abitur ist nicht nötig - Führungskräfte für soziale Einrichtungen gesucht
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Das Gesundheits- und Sozialwesen befindet sich in einem starken Veränderungsprozess. Hier ist ein zunehmender Bedarf an gut ausgebildeten Führungskräften zu erwarten. Nicht allein Spezialwissen auf dem jeweiligen Fachgebiet ist ein entscheidendes Kriterium.
Wer sich zukünftig durchsetzen will, muss auch im Gesundheits- und Sozialwesen mit Zahlen umgehen können sowie Beratungs- und Führungsqualitäten besitzen. Der Studiengang wendet sich an Fach- und Führungskräfte aus den unterschiedlichen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens (Krankenhäuser, ambulante Versorgungseinrichtungen, Alten- und Pflegeheime, Rettungsdienste, Kindergärten etc.) Das Studium bereitet die Teilnehmer darauf vor, spätere Planungs- und Managementaufgaben in ihren jeweiligen Fachbereichen zu übernehmen.
Fach- oder Führungskräften aus der Behindertenhilfe, der Altenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe bietet sich mit diesem berufsbegleitenden Studium die Möglichkeit, ihre Fachkenntnisse um praxisnahe betriebswirtschaftliche Grundlagen zu erweitern.
Und das berufsbegleitend – auch ohne Abitur.
Dieser Hochschulstudiengang der Steinbeis-Hochschule Berlin in Kooperation mit der Ludwig Schlaich Akademie Waiblingen ist vielseitig und fundiert und bietet erfahrenen Fachkräften die Chance, sich zeitgemäß weiter zu qualifizieren; und die Chance für soziale Einrichtungen, erfahrene und kompetente Führungskräfte aus den eigenen Reihen zu gewinnen.
Die Vermittlung ökonomischer Basismodule der Unternehmensführung, etwa des Personal- und Finanzmanagements, spielt im Studium eine ebenso große Rolle wie die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens.
Ein wichtiger Bestandteil ist die Förderung von Schlüsselqualifikationen wie vernetztes und analytisches Denken, Kreativität, Flexibilität sowie Integrations- und Teamfähigkeit.
Das Projekt im Unternehmen
In diesem Bachelor Studiengang werden bildungs-, erziehungs- und kommunikationswissenschaftliche Module betont praxisnah erlernt, vertieft und angewendet – bis hin zur Projektarbeit, die im Mittelpunkt des Studiums steht. Die Studierenden definieren in Absprache mit ihrem Arbeitgeber das Projekt und führen es innerhalb der Studienzeit durch.
Davon profitieren beide: Studierende und Unternehmen.
Der wissenschaftliche Betreuer begleitet das Projekt wissenschaftlich und individuell.
Das didaktische Konzept
Der Anspruch an die Anforderungen der unternehmerischen Praxis setzt sich konsequent in den Seminaren und Lehrmaterialien fort: Fallstudien helfen den Studierenden betriebswirtschaftliche Tools am Beispiel ihres Unternehmens durchzuspielen und zu diskutieren.
Die Steinbeis-spezifischen Lehrbücher enthalten ein einzigartiges didaktisches Konzept: das Lehrbuch orientiert sich an den Seminarinhalten und führt die Studierenden anhand von Analyse- und Übungsaufgaben sicher durch die Phasen der Vor- und Nachbereitung der Präsenztage.
Der Schwerpunkt wendet sich an Fach- und Führungskräfte aus allen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens, sowie zukünftige Führungskräfte in diesen Bereichen:
Management von Non-Profit-Organisationen:
Praxisrelevante entscheidungsorientierte Managementfragen, wie konstitutive Aspekte des Managements, Analysearten als Vorschlag für das betriebliche Marktengagement, Realisation des Marktengagements, Projektmanagement, Planung im Unternehmensführungsprozess, der Führungsprozess, Change-Management, Verknüpfungsprinzipien als Führungsinstrument, Controlling als Führungsinstrument, ausgewählte modulare Kompetenzen von Führungskräften (Unternehmenskompetenz, Marketingkompetenz, personalwirtschaftliche Kompetenz, Umweltkompetenz, Qualitätsmanagementkompetenz)
Fundraising, Businessplan, New Public Management, DRG, Case Management
Organisation in sozialen Dienstleistungsunternehmen:
Qualitätsmanagement, Organisations- und Personalentwicklung in NPO, Personaleinsatzplanung, Kooperation und Vernetzung sozialer Dienste
Kommunikation im Gesundheits- und Sozialwesen:
Grundlagen der sozialen Kommunikation, Teamentwicklung, Gesprächsführung, Kommunikationsstrukturen, Konfliktmanagement
Sozialforschung:
Grundlagen und Methoden der Gesundheitswissenschaften, Handlungsmethoden der Gesundheitswissenschaften, Internationale Gesundheitssysteme, Sozialpsychologie, Pflegeforschung und Pflegewissenschaft, Gesundheitspolitik, Gesundheitssystemforschung. Durch Belegen des Faches Sozialforschung kann die Anerkennung zur leitenden Pflegefachkraft und zur Heimleitung (nach DKG-Richtlinien) beantragt werden.
Personalmanagement, Human Ressources:
Personalmarketing, Personalentwicklung, Führung, Innovative Personalentwicklungsstrategien, Mitarbeiterbeurteilung, Entlohnungssysteme